
Hören Sie auf, Ihre Heizelemente wie Müll zu behandeln!
Seien wir ehrlich: Die meisten Betriebe, die Pulverbeschichtungen anwenden, behandeln ihre Heizelemente wie Glühbirnen in billigen Lampen. Sie ersetzen sie einfach alle paar Monate, wenn sie kaputtgehen – und betrachten das als unvermeidlichen Kostenfaktor. Doch dieser Kreislauf ist ein Albtraum. Es handelt sich dabei um einen Geld- und Materialverschwendung – außerdem wird dadurch die Einsatzzeit der Geräte beeinträchtigt, gerade dann, wenn man mitten in einer wichtigen Arbeit ist. Wenn man wirklich Ziele im Bereich „Null Abfall“ erreichen will, muss man aufhören, billige, kurzlebige Heizelemente zu kaufen, und stattdessen Geräte verwenden, die wirklich langlebig sind.
Das Geheimnis für Heizelemente, die nicht versagen
Wir bauen unsere Heizelemente so, dass sie den extremen Temperaturschwankungen während des Pulvertrocknungsprozesses standhalten können. Die meisten Lampen versagen, weil der Glühfaden einfach aufgibt. Wir lösen dieses Problem, indem wir die Dicke der Quarzkapsel anpassen und hochreines Halogengas verwenden. Das klingt technisch, aber es bedeutet einfach, dass der Wolfram nicht so schnell verdampft. Die Lampe bleibt klar – sie dunkelt nicht aus und verliert auch im Laufe der Zeit nicht an Leistung. Da die Wärme gleichmäßig über den gesamten Behälter verteilt wird, entstehen keine störenden „Kaltstellen“. Wenn es Kaltstellen gibt, besteht die Versuchung, die Spannung erhöhen zu wollen – doch das ist ein Todesurteil für das Heizelement.
Alles hängt von den Verbindungen ab
Ein guter Glühfaden reicht nicht aus. Meistens liegt das Problem an den Verbindungsstellen. Metall dehnt und zieht sich beim Erhitzen zusammen. Wenn die Verbindungen schwach sind, lockern sie sich – dann entstehen Funken. Und Funken können die Enden der Lampe schnell zerstören. Wir verwenden daher verstärkte Steckverbinder, damit alles auch bei hohen Temperaturen fest bleibt. Außerdem verwenden wir hochwertiges Quarzglas. In den Besprüfungsräumen herrschen schmutzige und chemielastige Bedingungen – man braucht also Glas, das solche Bedingungen aushalten kann, ohne zu verschlechtern.
Ein Nachteil: Man kann nicht einfach den Schalter umlegen
Diese hochwertigen Heizelemente sind etwas empfindlicher gegenüber der Art und Weise, wie sie mit Strom versorgt werden. Wenn man nur einen einfachen Ein-/Aus-Schalter verwendet, belastet man die Materialien jedes Mal wieder stark. Dadurch wird das Glas sowie der Glühfaden beschädigt. Um die volle Lebensdauer dieser Heizelemente zu erreichen, benötigt man einen PID-Regler oder einen Thyristor. Dadurch kann die Stromlieferung sanft gesteuert werden. Es handelt sich dabei um eine kleine Änderung in der Bedienung – doch sie macht einen großen Unterschied. Wenn man in bessere Heizelemente investiert, muss man sich keine Sorgen mehr um Transportkosten für Ersatzteile oder um den Transport kaputter Elemente zum Deponieplatz machen. Die Anlage bleibt weiterhin effektiv in Betrieb – und man kann sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren.